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Treffen des Wissenschaftskomitees des RCAA
(v.l.n.r.) Prof. Boccaccini (Erlangen), Dr. José Luis García (Berlin), Dr. Fernando Vidal (Berlin) und Dr. Matías Dewey (Hamburg).
(v.l.n.r.) Dr. Silvia Kroyer (Botschaft der Republik Argentinien, Abteilung Internationale Kooperation), Prof. Pablo Esquinazi (Leipzig), Prof. Martín García (Kassel), Dr. Carlos Pungitore (Göttingen), Dr. Rodrigo De Marco (Heidelberg) und Dr. Graciela Sosa (Göttingen).
Wir danken dem Komitee für die Ideen und Vorschläge (v.l.n.r.): Dr. Carlos Pungitore (Göttingen), Prof. Martín García (Kassel), Prof. Pablo Esquinazi (Leipzig), Dr. Silvia Kroyer (Botschaft der Republik Argentinien, Internationale Kooperation), Dr. Rodrigo De Marco (Heidelberg), Dr. Graciela Sosa (Göttingen), Dr. Fernando Vidal (Berlin), Dr. Cristina Bloj (Universität Rosario, Gastwissenschaftlerin), Dr. José Luis García (Berlin), Dr. Matías Dewey (Hamburg), Prof. Aldo Boccaccini (Erlangen), und Botschaftsrat Esteban A. Morelli (Botschaft der Republik Argentinien, Internationale Kooperation)
Die Mitglieder des Komitees aus verschiedenen Orten in Deutschland trafen sich in der Botschaft, Abteilung Internationale Kooperation: Prof. Pablo Esquinazi (Leipzig), Prof. Martín García (Kassel), Dr. Carlos Pungitore (Göttingen), Dr. Graciela Miriam Sosa (Göttingen), Dr. Rodrigo De Marco (Heildelberg), Dr. Matías Dewey (Hamburg), Dr. Fernando Vidal (Berlin), Prof. Aldo Boccaccini (Erlangen) und Dr. José Luis García (Berlin). Als Beobachterin nahm Frau Dr. Cristina Bloj (Universität Rosario) teil.
Nach einem Willkommengruß und einer kurzen persönlichen Vorstellung der Mitglieder des Wissenschaftskomitees wurden folgende Themen besprochen:
1. Das RCAA als Organisation
Dr. De Marco hob die Themen hervor, die seiner Meinung nach bezüglich des RCAA konkretisiert werden sollten (Dr. Vidal unterstützte dieses Anliegen): die Legitimität (gegenüber den deutschen und argentinischen Institutionen), die Kontinuität, die Repräsentativität und die Zielstellungen. Die Teilnehmer waren sich einig über die Wichtigkeit dieser Themen und kamen nach einer Diskussion zu folgendem Schluss:
- Notwendigkeit einer "Verfassung" oder eines "Statutes" für das RCAA;
- bezüglich des Programms oder des Auftrags des RCAA einigte man sich auf den "institutionellen Rahmen" entsprechend dem Beschluss Nr. 505/2008 des Ministeriums für Wissenschaft, Technologie und Produktive Innovation (MINCYT) für die Aktivitäten der argentinischen Wissenschaftler in Deutschland, mit der Befugnis Empfehlungen für das Wissenschafts- und Außenministerium auszusprechen, ohne als eigenständige Körperschaft zu handeln;
- entsprechende Interaktion mit der argentinischen Botschaft in Deutschland wird die nötige "Legitimität" erbringen, um als anerkannter Gesprächspartner gegenüber politischen, wissenschaftlichen und akademischen Institutionen, sowohl in Deutschland als auch in Argentinien agieren zu können;
- bezüglich des Austauschs der Mitglieder des Wissenschaftskomitees (die Amtsdauer beträgt zwei Jahre) schlugen manche Teilnehmer offene Wahlen innerhalb der Mitglieder des RCAA vor. Dieser Vorschlag wurde protokolliert und beschlossen, den Verlauf und die Entwicklung des RCAA abzuwarten, um notwendige Veränderungen durchzuführen.
2. Das RCAA als Informations- und Verbindungsorgan
Es wurde festgestellt, dass das RCAA als Informationsorgan für die argentinischen Wissenschaftler und Akademiker in Deutschland und Argentinien dienen soll. Dies kann in Bezug auf die Möglichkeit von Stipendien, Arbeitsstellen, Seminaren in Deutschland, als auch in Bezug auf die Existenz des RCAA als solches (für neu angekommene Argentinier) sein. Dazu wurde empfohlen, die Webpage des RCAA entsprechend auszustatten und mit einem Link zum RAICES-Programm (MINCYT) zu versehen (für die Information über Stipendien, Programme und Seminare).
Betreffs der Information über in Deutschland für argentinische Universitäten, Fachkräfte und Studenten verfügbare Mittel betonte Botschafter Nielsen die Notwendigkeit, dies mit größter Transparenz zu tun und dass das RCAA dazu seinen Beitrag leisten sollte.
Die Finanzierung der Reisen und Aufenthalte der Mitglieder des Wissenschaftskomitees für zukünftige Treffen wurde ebenso besprochen. Dieses Thema wurde protokolliert, jedoch wurde darauf hingewiesen, dass die Arbeit des Komitees ehrenamtlich ist.
Andere Mitglieder betonten die Notwendigkeit einer offiziellen Einladung seitens der Botschaft für zukünftige Treffen zur Vorlage beim jeweiligen Arbeitgeber zur Rechtfertigung der Abwesenheit.
3. Ständige Verbindung zur Botschaft
Prof. Boccaccini betonte, dass die argentinische Botschaft in Deutschland "der Motor" des RCAA sein sollte. Es wurde klargestellt, dass die permanente Verbindung des RCAA zur Botschaft, Abteilung Internationale Kooperation, eine Zielstellung ist. Diese Verbindung würde dem Netzwerk Stabilität, institutionelle Unterstützung und Kontinuität verleihen. Insbesondere wurde klargestellt, dass die Abteilung Internationale Kooperation der Botschaft das RCAA langfristig als Thema koordinieren wird, was auch der diplomatischen Vertretung enorm die Arbeit mit dem komplizierten Netz wissenschaftlicher und akademischer Institutionen in Deutschland erleichtern würde.
Das Wissenschaftskomitee drückte seine Freude darüber aus und brachte den Wunsch zum Ausdruck, weiterhin mit der Abteilung Internationale Kooperation eng zusammen zu arbeiten. Gleichzeitig wurde die Möglichkeit in Erwägung gezogen, die Unterstützung eines halbtags beschäftigten Mitarbeiters zu beantragen. Dieser Vorschlag wurde protokolliert und wird in Betracht gezogen.
4. Empfehlungen im Zusammenhang mit dem Treffen am 06.11.2009
Das Wissenschaftskomitee wurde schließlich in 5 Gruppen, entsprechend den fünf Arbeitsgruppen beim letzten Treffen am 06.11.2009, mit je zwei Personen unterteilt, und die damaligen Empfehlungen wieder aufgenommen.
Die Zweiergruppen machten folgende Vorschläge:
- Verstärkung des Informationsaustausches über die Webpage des RCAA, zum Beispiel mit Links.
- Sondierung der Veröffentlichung eines Newsletters (gemeinsam oder nach Wissenschaftsgebiet).
- Erstellung eines Profils aller Mitglieder des RCAA zur Kontaktaufnahme untereinander (dies ist bereits in der vorläufigen Version der Webpage vorgesehen).
- Veröffentlichung von Arbeitsstellen in Deutschland für argentinische Wissenschaftler (es wird ein Menu "Arbeitsstellen" in der Webpage geben).
- Zugang zu Information über vorhandene akademische Kooperation (zum Beispiel über die Webpage "Hochschulkompass").
- Implementierung konkreter Meßindikatoren, zur kurz- und langfristigen Überprüfung des Erfolgs der Initiative RCAA, zum Beispiel Erhöhung der Mitgliederzahl und der Kooperationsprojekte.
5. Weitere Themen
Nach den Gesprächen zeigten die Vertreter der Botschaft dem Wissenschaftskomitee die vorläufige Version der Webpage der RCAA, die in Vorbereitung ist. Die Teilnehmer zeigten sich erfreut darüber und machten Vorschläge für die Implementierung der behandelten Themen.
Schließlich wurde ein zukünftiges Treffen in Berlin mit dem Wissenschaftskomitee und der Botschaft (Abteilung Internationale Kooperation) im November 2010 vorgeschlagen.
